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a magazine: The End.

 

Aus. Schluss. Vorbei. Mit dem Jahresbeginn 2016 stellen wir das a magazine offiziell ein. Ein Dankeschön.

 

Es ist fünf Uhr morgens und alles kotzt dich an. Die Motivation hat kapituliert, der Spaß zeigt dir freundlich den Mittelfinger. Jeder Satz klingt wirr, das Design wirkt hingerotzt und zum Druckunterlagenschluss sind es noch ganze vier Stunden. Wir haben die letzten Tage neben den Lehrveranstaltungen durchgearbeitet, aber jetzt können wir nicht mehr. Die tagelange Konzentration fordert ihren Tribut. Game Over. Scheiß drauf, wir schmeißen hin. Christoph nimmt seine Brille ab, seufzt und streckt sich. Markus steht auf und schaut verloren aus dem Fenster.

Es ist fünf Uhr morgens und einer von uns zieht seine Kopfhörer aus dem Laptop, dreht auf maximale Lautstärke und startet Firestarter: I´m a firestarter. Du schließt die Augen. Twisted firestarter. Jeder Ton brettert direkt ins Gehirn. You´re a firestarter. Der Körper bewegt sich unkontrolliert zum Beat. Twisted firestarter. Energie. I´m a firestarter. Motivation. Twisted firestarter. Fuck off, wir rocken das!

Firestarter war unser persönliches Layoutritual. Bei jeder verdammten Ausgabe. Und es ist nur eine der vielen Anekdoten, die uns das a magazine bescherte. Wir haben wirklich geilen Scheiß erlebt. Viele knifflige Probleme geknackt. Verdammt viel gelernt. Und dennoch beerdigen wir heute unser Magazin. Stellen es offiziell ein. RIP a magazine.

Für uns ist es nicht einfach, Goodbye zu sagen. Alleine wegen der Erinnerungen. Dem vielen Herzblut, was wir in jede einzelne Ausgabe legten. Die vielen Freunde, die wir dadurch gewonnen haben. Aber genau dafür möchten wir uns heute bedanken. DANKE an all jene, die uns unterstützten, die uns bei Challenges halfen, die uns weiterbrachten und auf die wir immer zählen konnten. Wir stehen noch immer tief in eurer Schuld und ihr werdet immer ein Teil der großen a magazine Family sein. DANKE für alles <3

Aber ja, wir haben das Magazin auch oft genug verflucht. Niemand schüttelt sich mal locker ein vierteljährlich erscheinendes 40-seitiges Printmagazin aus dem Ärmel. Noch dazu mit einzigartigem, handgefertigtem Cover. Und das zu zweit! Jeder von uns opferte sehr viel für das Magazin. Es gab viele Rückschläge, persönliche Enttäuschungen und Niederlagen. Und wir standen dem Ende oft genug gegenüber. Doch wenn du etwas mit Liebe machst, dann gibst du nicht bei der ersten großen Schwierigkeit auf. Du kämpfst weiter dafür und versuchst, deinen Traum zu erfüllen. Das haben wir gemacht und – so glauben wir zumindest – gar nicht mal soo schlecht.

Was bleibt übrig vom a magazine? Geht es nach uns, dann sehr viel. Wir hatten eine grandiose Zeit, haben neun einzigartige Ausgaben kreiert und tolle Freundschaften geschlossen. Und mit unserer 2-Jahresfeier in Graz und Schladming haben wir es auch noch geschafft, die roten Zahlen großteils hinter uns zu lassen (Yeah!). Von Anfang an wollten wir unser eigenes Ding durchziehen und durch euch haben wir das auch geschafft. Bussis dafür :*

Wir sagen noch einmal DANKE und bis bald mal!

Liebe Grüße,

die Herausgeber Christoph und Markus